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Stuntwerk Krefeld lädt zum Bouldern, Parkour, Ninja Training und Functional Fitness

Stuntwerk Krefeld

Der Blick wandert entschlossen die Wand empor. Ein Boulder nach dem anderen wird akribisch begutachtet und im Team besprochen. Gemeinsam entsteht ein Plan, wie der Weg nach oben aussehen könnte. Dann ertasten die Finger den ersten Halt, und los geht´s: Auf in die Höhe!

Wer es noch nie gemacht hat, der möchte meinen, „Bouldern“ sei nur ein cooler Trendbegriff für das gute alte Klettern. So ganz stimmt das aber nicht. Beim Bouldern geht es um Strategie: Die Kletterwand ist ein buntes Rätsel, dass es nicht nur mit Muskelkraft, sondern vor allem mit Köpfchen zu bezwingen gilt.

Stuntwerk Krefeld

Im Stuntwerk Krefeld kann auf 1.800 Quadratmetern nicht nur gebouldert werden – auch Ninja Warriors und Parcourer kommen hier auf ihre Kosten.

Wenn Philipp Hermes mit Neulingen durch die 1.800 Quadratmeter große Industriehalle des Mies van der Rohe Business Parks läuft und die einzelnen Stationen des Stuntwerks Krefeld vorstellt, leuchten seine Augen. Kein Wunder, klettert der Geschäftsführer der Krefelder Stuntwerk-Dependance doch selbst seit 15 Jahren leidenschaftlich gern und kann hier jeden Tag voll in seinem Element sein. „Ich bouldere schon so lange, weil ich da komplett hinter stehe. Bouldern ist kein anonymer Sport, der Community-Gedanke steht im Vordergrund. Der einzige Gegner ist der Boulder, den man gemeinsam lösen will“, erklärt er.

Stuntwerk Krefeld_Philipp Hermes
Philipp Hermes leitet das Stuntwerk Krefeld

Eine ganzheitliche Spielwiese

Mit dem Stuntwerk hat Krefeld seit Anfang Januar aber nicht nur ein modernes Boulderzentrum in unmittelbarer Nähe, sondern auch eine vielseitige Sport- und Abenteuer-Halle. Im Tageseintritt inklusive sind zum Beispiel Functional Fitness-Kurse, die als sportliche Ergänzung in einem Kursraum angeboten werden. Yoga und Rumpftraining zur Muskelkräftigung und Entspannung stehen außerdem auf dem Programm, genauso wie Parkour- und Ninja-Training. Wer das bekannte Showformat „Ninja Warrior“ auf RTL kennt, der hat sich sicher auch schon einmal gefragt, ob und wie man selbst wohl den anspruchsvollen Hindernislauf  bezwingen würde.

In der lichtdurchfluteten Shedhalle des Stuntwerks kann man das an Elementen wie der Himmelsleiter, den Flying Bars oder einer MegaWall ganz nach seinen individuellen Fähigkeiten herausfinden und die eigene körperliche Fitness verbessern.

Stuntwerk Krefeld
Beim Ninja Warrior-Parcour zählen Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit

Die wohl angesagteste Trendsportart der Straße, Parkour, wartet mit veränderbaren Obstacles auf geschickte Sportler:innen. Wer Glück hat, kann beim eigenen Besuch Parkour-Profis dabei beobachten, wie sie scheinbar mühelos und mit akrobatischem Geschick über die Hindernisse hinwegfliegen. Übung macht den Meister, und dabei unterstützt das Stuntwerk-Team mit Geduld und Knowhow auch Anfänger:innen, die ihre ersten Schritte aufs Hindernis zugehen.

Stuntwerk Krefeld
Im Stuntwerk Krefeld ist auch ein Parcours integriert

Für Philipp und sein Team gab es auf dem Weg zur Eröffnung des Stuntwerks leider gleich eine große Hürde zu meistern, bei der alle Kletterskills nichts nützten: „Der Startschuss ist schon 2019 gefallen, aber coronabedingt kam es zu vielen Verzögerungen“, erinnert sich der 37-Jährige. „Zum Glück ist Bouldern ein Individualsport mit einer starken Community. Dadurch hatten wir in der Eröffnungsphase durch den unermüdlichen Support und die Erfahrung des Stuntwerk-Hallen-Netzwerks den entscheidenden Rückhalt. Auch die Nachfrage der Krefelderinnen und Krefelder war von Anfang an enorm groß, und die Leute haben darauf gebrannt, dass hier endlich eine Halle öffnet.“

Ein Projekt mit Persönlichkeit

Das Stuntwerk Krefeld gehört zu einer Art gleichnamigem Franchise-System, das zwar nach bestimmten Leitlinien funktioniert, was Anspruch, Ausstattung und Optik angeht, seinen Standortleitern jedoch genug Freiheiten lässt, ihrem Werk einen persönlichen Touch zu geben und sich den lokalen Gegebenheiten anzupassen. Für Philip, der auch selbst mit seinem achtjährigen Sohn klettern geht, war es neben der großen Haupthalle, die die architektonischen Gegebenheiten des ehemaligen Fabrikgebäudes perfekt ausnutzt, vor allem der Kinderbereich, in dem sich die Kletterprofis von morgen ausprobieren können.

„Kinder sind in ihren Bewegungsmustern nicht so festgefahren wie Erwachsene und klettern oft intuitiv sehr gut. Wir bieten hier den Raum, so dass sie auf spielerische Weise ihr körperliches Geschick entwickeln und ausleben können. Sie lernen sich beim Klettern selbst sehr gut kennen und bauen zudem ein Selbstbewusstsein auf“, erklärt der Geschäftsführer des Krefelder Stuntwerks. „Da kann man sich echt oft etwas abgucken“, stimmt Ivy Kaltenhäuser, die im Stuntwerk Krefeld für das Marketing zuständig ist, zu.

„Der einzige Gegner ist der Boulder, den man gemeinsam lösen will.“ 

Gemeinsam laufen lernen

Wer sich als Boulder-Einsteiger – ob klein oder groß – nicht sofort allein an die Wand traut, kann auch speziell konzipierte Introkurse für die drei Kernsportarten besuchen. „Hier lernt man gemeinsam laufen“, sagt Ivy. Und hier entsteht auch der gemeinsame Spirit zwischen den Sportler:innen des Stuntwerks, der überall in der großen Halle spürbar ist. Sei es an der Kletterwand, an der sich eine kleine Bouldergruppe mit einem Mitarbeiter über die Kletterstrategie austauscht oder im Parkour-Bereich, wo zwei Sportlerinnen über die Hindernisse fachsimpeln.

Konkurrenzdenken ist hier fehl am Platz. Denn gemeinsam geht es leichter wandaufwärts – und das Belohnungs-Bierchen in der gemütlichen Bistro-Lounge des Stuntwerks macht zu zweit auch mehr Spaß!

Stuntwerk Krefeld
Weyerhofstraße 50, 47803 Krefeld
Telefon: 02151-4844095
www.stuntwerk-krefeld.de