Am 9. Juli 2021 eröffnet der Werkhaus e.V. im Südbahnhof das Ausstellungsprojekt „un/covering – masks [?]“. Bis zum 1. August zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Künstler:innen aus unterschiedlichen Ländern ihre Werke und enthüllen gleichzeitig ihre künstlerischen Erfahrungen in Deutschland. Viele sind mit ihrer Kunst in ihren Herkunftsländern und außerhalb Europas anerkannt, manche stehen nach Flucht oder Migration erneut vor der Aufgabe, sich an ihrem Lebensort zu etablieren. Die Ausstellung soll dazu beitragen, ihr Wissen und ihre Positionen in den künstlerischen und gesellschaftlichen Austausch einzubringen.
Abgeschlossen wird das Ausstellungsprojekt mit einem viertägigen Symposium. Am 29. Juli diskutieren unter anderem Künstler und Kurator Waleed Ibrahim und die Leiterin des Krefelder Kulturbüros, Dr. Gabriele König, über künstlerische Entwicklungsmöglichkeiten in Deutschland und über das Potenzial der Kunst, Diversität und Mehrdeutigkeit als produktive Qualitäten gesellschaftlich zu etablieren. Moderiert wird die Diskussion von Kulturpädagoginnen der Hochschule Niederrhein, die im Anschluss mit dem „Manifest für eine Kulturpädagogik und Kulturarbeit in der Postmigrantischen Gesellschaft“ eigene Impulse als mögliche Antwort vorstellen.
Vom 30. Juli bis 1. August verwandelt sich der Südbahnhof in ein Atelierhaus. Bildende Künstler:innen und Bildhauer tauschen sich im praktischen Tun mit dem Themenkreis von Zeigen und Verbergen bzw. Verhüllen auseinander. Wer bedeckt, wer enthüllt – wer oder was bleibt verborgen? Was passiert, wenn verschiedene Formen des „Coverings“ aufeinandertreffen? Wie viel Offenheit lassen wir zu? Welche Masken tragen wir?
Ausstellung
9. Juli bis 1. August
Eröffnung 9. Juli 2021, 19 Uhr
Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 15 bis 18 Uhr
Symposium
29. Juli – 1. August 2021
18:30 Uhr Diskussion
Ausstellungsort
Südbahnhof
Saumstraße 9
47805 Krefeld
www.werkhaus-krefeld.de
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