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Eventtipps im Mai Krefeld, was geht?

Krefeld Eventtipps im Mai

Mai Caramba – Das große „Tanz in den Mai“ Festival
Samstag, 30. April 22, ab 18:00 Uhr, Schlachthof, Eintritt: 15€, Ticket-VVK

Nach zwei Jahren Coronapause findet nun schon zum neunten Mal das Mai Caramba-Festival mit Live-Bands und DJ-Sets im Schlachtgarten statt. Los geht’s mit Mel Tinzers Waxing Gibbons, die den Schlachtgarten mit jazzig improvisierten Afrobeats eingrooven. Mit dem Funk-Mix von Omnibus Prime geht es weiter, ehe das Bandprogramm traditionell von Mondo Mashup mit einer guten Portion Soul, Ska und Spielfreude sein tanzwütiges Ende findet. Zwischen den Bühnenshows sorgt Turboboost- harte Band für angemessen rockige Unterhaltung. So aufgewärmt kann es direkt weitergehen mit DJ-Sets von Gossip Boys, Boneshaker Sound und Blockbuster Soundsystem.


Krimilesung: Hoeps & Toes: Der Tallinn-Twist
Montag, 2. Mai 22, 19:00-20:30 Uhr, VHS Krefeld Neukirchen-Vluyn

Mit seinem jüngsten Polit-Thriller „Die Cannabis-Connection“ wurde das internationale Autoren-Team Thomas Hoeps (Krefeld) und Jac.Toes (Arnheim) für den renommierten Glauser-Preis und den Crime Cologne Award nominiert. Nun folgte im Frühjahr im Schweizer Unionsverlag ein neuer packender Thriller des Duos, der diesmal im Brüsseler EU-Milieu und in der estnischen Hauptstadt Tallinn spielt. In „Der Tallinn Twist“ ermittelt die Niederländerin Marie Vos für den Sicherheitsdienst der EU in einem Spionagefall, der die EU-Pläne zu einer Entmachtung der internationalen Wasserkonzerne gefährdet. „Das deutsch-holländische Autorenduo Hoeps & Toes ist eine echte Empfehlung“, befand der Hessische Rundfunk.


KunstImPuls: Blue Dreams – Helmuth Mackes blaues Zimmer
Donnerstag, 5. Mai, 17:00-21:00 Uhr, Kaiser Wilhelm Museum, Eintritt frei! Anmeldung unter servicekunstmuseen@krefeld.de, 02151 97558137

„Blue Dreams – Möbel und Gemälde Rheinischer Expressionisten“ ist das Thema des nächsten KunstImPuls am Donnerstag, 5. Mai, von 17 bis 21 Uhr im Kaiser-Wilhelm-Museum. Der Wunsch, die freie künstlerische Gestaltungskraft der Malerei über das begrenzte Feld eines Bildes hinauszutreiben, verband expressionistische Künstler wie Helmuth Macke, Heinrich Campendonk, Heinrich Nauen, Wassily Kandinsky und Gabriele Münter. So ließen sie ihren Pinsel auf Tische, Stühle, Bänke, Betten, Schränke, Treppengeländer, Wände und alle möglichen Dinge des täglichen Gebrauchs überspringen. Im Kaiser-Wilhelm-Museum wird das nun durch eine besondere Neuwerbung erlebbar. Beim Kunst-Impuls wird dieser neue Schatz der Kunstmuseen Krefeld erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Musikalisch wird der Abend von Beate Zelinsky und David Smeyers alias „Das Klarinettenduo“ begleitet. Eigens für den
KunstImPuls haben die Musiker ein Programm zusammengestellt, das von Igor Strawinsky und Francis Poulenc bis zu George Gershwin reicht. Last but not least kann man beim Kunst-Impuls natürlich auch wieder selbst kreativ werden. Im Workshop mit der Krefelder Designerin Sabine Schlaghecke-Schröer dreht sich alles um die malerische Verzierung einfacher Alltagsdinge.


Pille Peerlings

Rockrampe @Kulturrampe
Freitag, 6. Mai 22, 19:00 Uhr, Kulturrampe, VVK-Ticket ab 10€ unter www.kulturrampe.de/tickets

Am Freitag, den 6. Mai rocken gleich drei Bands am Stück die Bühne der Kulturrampe: Los geht’s mit Frogs ’n Tods, einer brandneuen Rock-Coverband vom Niederrhein, bestehend aus Schlagzeug (Jan Tuschhoff), Bass (Christian Rischert), Gitarre (Phillip Thuis), Keyboard und Gesang (Lennart Piepers). Mal zum schön Saufen, mal zum Tanzen, aber immer mit Freude an der Musik. Als zweite Band sind James‘ Mum an der Reihe, eine deutsche Rockband aus Düsseldorf. Angefangen 2014 in einer Garage, machen die Musiker bereits seit ihren Teenagerjahren gemeinsam Musik. Musikalisch mischen sie alternativen, modernen Rock mit einer kleinen Prise Punk. Beendet wird der Abend von Sweet Corrosion. 2014 in Krefeld gegründet als Schüler-Coverband spielen die fünf Bandmitglieder inzwischen eigene Musik, in die Classic Rock, Pop-Punk und Metal einfließen.


Endlos Elektro-Sounds
Freitag, 6. Mai & Samstag, 7. Mai 22, ab 16:00 Uhr, 35blumen

Die Klangkunstreise bei 35blumen startet an beiden Tagen um 18:00 Uhr. Mit dabei am Freitag: haute-défécation (18:00-18:30 Uhr), licht-ung (18:40-19:15 Uhr), Anja Kreysing (19:30-20:15 Uhr), Jeans Beast (20:30-21:10 Uhr), riadnassar (21:15-22:00 Uhr) und Jingoba-Electric (22:15-22:40 Uhr).
Das Programm am Samstag: Cliff (18:00-18:20 Uhr), Tonzentrale Köln (19:00-19:45 Uhr), Rainer Wirthgen (20:00-20:45 Uhr), Thomas Machoczeck (21:00-21:45 Uhr) und Jörg Burandt (22:00-22:20 Uhr).


Joëlle Léandre – Solo
Donnerstag, 12. Mai 22, 20:30 Uhr, Jazzkeller Krefeld, Eintritt 18€

Die Kontrabassistin, Improvisationsmusikerin und Komponistin Joëlle Léandre ist eine der dominierenden Figuren der neuen europäischen Musik. Ausgebildet für Orchester und zeitgenössische Musik, spielte sie unter anderem mit Pierre Boulez’ Ensemble Intercontemporain und arbeitete intensiv mit John Cage zusammen, der speziell für sie komponiert hat – ebenso wie etwa 40 weitere Komponisten. Neben der Arbeit in der zeitgenössischen Musik hat Léandre mit vielen großen Namen des Jazz und der Improvisation zusammengespielt, darunter Derek Bailey, Anthony Braxton, George Lewis, Evan Parker, Irene Schweizer, William Parker, Steve Lacy, Lauren Newton, Peter Kowald, Urs Leimgruber, Fred Frith, John Zorn, Marilyn Crispell, Myra Melford und Nicole Mitchell. Léandres Improvisationen sind von ihrem klassischen Hintergrund geprägt. Im Spiel versieht sie jeden Bogenstrich und jedes Zupfen einer Saite mit dem größtmöglichen musikalischen Wert, vermeidet dabei jedoch die Trockenheit, die solche Bemühungen oft behindert. Tatsächlich vermittelt Léandre in ihrer Musik einen seltenen Witz, vor allem, wenn sie ihren vollendeten Gesang hinzufügt, der von opernhaften Schwüngen bis zu erdigem Knurren reicht.


Herbert Zangs: „Arbeiten mit Weiß
Eröffnung am Freitag, 13. Mai 22, 19:00 Uhr, Krefelder Kunstverein

Der Krefelder Kunstverein zeigt Werke des Künstlers Herbert Zangs aus Krefelder Privatbesitz. Zangs (1924-2003) wandte sich nach frühen Erfolgen mit figurativer Malerei Mitte der 50er Jahre parallel Experimenten mit monochrom-weißen Arbeiten zu. Mit diesen „Verweißungen“ betrat er Neuland: Neben gebrauchten, vorgefundenen Objekten, die er mit weißer Farbe überzog, beschäftigten ihn die vielfältigen Möglichkeiten, mit weißen Farbmassen reliefartige Werke zu produzieren. Zur Ausstellung erscheint ein Buch mit Abbildungen der gezeigten Arbeiten.


Adolf Luther, Laserraum, 1970, ©Adolf-Luther-Stiftung / Foto: Markus Wörgötter, mumok, Wien

Internationaler Museumstag: Ausstellungs-Eröffnung Julio Le Parc und Adolf Luther
Sonntag, 15. Mai 22, 11:00-17:00 Uhr, KWM, Haus Lange & Haus Esters, Eintritt frei

Die Kunstmuseen Krefeld beleuchten die Radikalität und Aktualität des künstlerischen Ansatzes von Adolf Luther mit einer Einzelausstellung in Haus Esters neu. Die Schau hebt hervor, wie der Krefelder Künstler mit seinen Objekten und Architektur-Integrationen Erfahrungsräume schafft, in denen der/die Betrachtende eine zentrale Rolle einnimmt. Seine Kunstwerke sind Instrumente zur Wahrnehmung einer sich ständig verändernden Realität. Die Ausstellung erkundet naturwissenschaftliche Erkenntnisse sowie aufklärerische Ideen als Impulse für Luthers künstlerische Arbeit. Sie entsteht in Kooperation mit der Adolf-Luther-Stiftung.
Julio Le Parc ist einer der einflussreichsten Künstler des späten 20. Jahrhunderts. Mit seiner ersten großen institutionellen Einzelausstellung in Deutschland seit 1972 entdecken die Kunstmuseen Krefeld das Oeuvre des Mitbegründers der G.R.A.V.-Künstlergruppe wieder. In Haus Lange sowie wenigen Räumen im Kaiser Wilhelm Museum werden in einem Parcours verschiedene Aspekte der Teilhabe der Besucher:innen in seinen Arbeiten präsentiert: von kinetischen Objekten, über Spiel-Installationen und Umfragen bis hin zu Labyrinthen. Im Kaiser Wilhelm Museum setzt sich die Schau mit großen, raumgreifenden Lichtinstallationen, für die Le Parc international bekannt ist, fort. In der Interaktivität und dem Experiment-Charakter seines Vorgehens zeigt sich die Innovation und der politische Anspruch von Le Parc.


Foto: iStockphoto, Shutterstock

Emanuele Soavi in company: ORAKEL – Eine begehbare Installation
Montag, 16. Mai (Vernissage), jew. 18, 19 & 20 Uhr, 17.-21. Mai, innerhalb der Öffnungszeiten, Mediothek Krefeld, Eintritt frei.

Der Schriftsteller Walter Benjamin vermutet, dass die Weisheit nicht nur aufgrund der zunehmenden Informationsflut, die das Leben des Einzelnen durchdringt, verloren geht, sondern auch, weil die Kunst des Geschichtenerzählens ausstirbt. In der begehbaren Installation ORAKEL beschäftigen sich die beiden Tanzkünstler:innen Lili M. Rampre und Emanuele Soavi mit eben diesem Vorgang des Geschichtenerzählens. Aufgefächert in Bild, Klang und Bewegung werden hier verschiedene Elemente zu Protagonisten – eine Buchseite, eine Tonaufnahme, ein Film, eine in die Zukunft blickende Sphinx, die in der Installation agierenden Besucher:innen. ORAKEL lädt ein zu einer visuell-klanglichen Reise, die uns die Chance eröffnet, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln wahrzunehmen. Anmeldung für die Vernissage erforderlich per Mail unter mediothek@krefeld.de unter Angabe des Namens und der Uhrzeit.


Herbert Genzmer: „Liquid“ – Lesung und Gespräch
Donnerstag, 19. Mai 22, 19:30 Uhr, 35blumen, Eintritt 8€, Reservierung per Mail an: literaturhaus@krefeld.de

Seine Publikationsliste umfasst zahlreiche Romane und Erzählungen, die u. a. im Suhrkamp- und Insel-Verlag erschienen. Schon 1994 erhielt der dafür den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. Jetzt, rund zehn Jahre nach seinem letzten Roman, hat der in Krefeld geborene Autor Herbert Genzmer wieder einen hochaktuellen Roman veröffentlicht. „Liquid“ erzählt als dystopischer Thriller vom Jahr 2029, in dem sich Banker und Politiker zusammentun, um das Bargeld endgültig abzuschaffen. Damit nicht genug: In der Wüste New Mexicos entdeckt die Biochemikerin Madeleine Alberti, dass die Menschen mit einem neuartigen Daten- und Kreditträger geimpft werden sollen. Der Beginn einer atemlosen Hetzjagd über den halben Globus, die sie bis in ein von einer Flutkatastrophe heimgesuchtes Deutschland führt.

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